4. Der UKC in der Forschung (RESEARCH)


Neben der Anwendung durch Berater, Unternehmen und Lehrende, eignet sich der UKC auch zur Durchführung qualitativ empirischer Studien. Um den UKC als qualitatives Tool für diese Studienzwecke mit großen Fallzahlen einsatzfähig zu machen, ist das Instrument um eine spezifische Research-Anwendung erweitert worden. Diese Anwendung ermöglicht es bei einer großen Fallzahl in deskriptiven Statistiken die Strukturmerkmale der teilnehmenden Unternehmen den einzelnen Kompetenz-Indikatoren gegenüberzustellen und dabei flexible Gruppenbildungen zu erlauben. Damit können z.B. regionale Ausprägungen von Unternehmens-Kompetenzprofilen oder Spezifika der Kompetenzprofile von Unternehmen bestimmter Branchen oder Umsatz- und Betriebsgrößenklassen abgeleitet werden.
Hierdurch erweitert sich das analytische Spektrum des UKC um die Möglichkeiten, z.B. spezifische Kompetenzprofile einzelner Regionen, wie Bundesländern, Land- oder IHK-Kreisen, oder Branchen zu identifizieren, systematisch zu beschreiben und vergleichend zu analysieren. Auch Fragen nach den besonderen Merkmalen der Kompetenzprofile von großen oder kleinen, umsatzstarken oder –schwachen, sowie von jungen oder etablierten Unternehmen werden somit ermöglicht. Darüber hinaus kann aber auch untersucht werden, welche Kompetenzen die Unternehmen eines Samples z.B. bei der Fachkräftesicherung oder im Bereich der Digitalen Transformation besitzen.
UKC-Research präsentiert sich dabei als eine Research-Software, die es auch nicht-Researchern ermöglicht, einfache, aber methodisch und inhaltlich fundierte Auswertungen und Analysen durchzuführen. Durch eine einfache und intuitive Anwenderführung werden somit auch nicht Research-affine Anwender in der Beratung aber z.B. auch in der regionalen Wirtschaftsförderung angesprochen, UKC-Research in Ihren Tätigkeitsfeldern anzuwenden und damit eigene Studien und Evaluierungen durchzuführen.
UKC-Research öffnet aus den vorbeschriebenen Gründen die unternehmenszentrierte Kompetenzanalyse auf der organisationalen Mesoebene hin zum Einbezug von Ansätzen auf der systemischen Makroebene, wie z.B. der regionalen oder aber auch der sektoralen Ebene. Mit UKC-Research erstellte regionale oder sektorale Unternehmens-Kompetenzprofile können somit unter Zuhilfenahme und unter Rückbezug auf aktuelle Debatten zu regional capabilities, lernenden Regionen, nationalen und regionalen Innovationssystemen, sowie sektoraler Innovations- und Produktionssysteme theoretisch fundiert und erklärend eingeordnet werden. Somit wird es möglich, z.B. auf der regionalen oder sektoralen Ebene aggregierte Befunde der Kompetenzanalyse von Unternehmen in Zusammenhang mit spezifischen strukturellen Gegebenheiten der jeweiligen Region oder Branche zu bringen und hierüber einer gezielten Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der jeweiligen strukturellen Potenziale und Hürden zuzuführen.

Das sagen Wissenschaftler über den UKC


„Die Erweiterung des Steinbeis Unternehmens-Kompetenzchecks zu UKC-Research macht das ganzheitliche Analysekonzept des UKC auch für Untersuchungen einer großen Fallzahl nutzbar. Besonders faszinierend sind die vielfältigen Möglichkeiten zur vergleichenden Analyse komplexer Datensätze bei gleichzeitiger intuitiver und einfacher Anwendung. Aus wissenschaftlicher Sicht überzeugt das Tool mit seiner fundierten Methodik sowohl in der Bearbeitung von breitangelegten als auch von fokussierten Forschungsfragen im Bereich der vergleichenden Kompetenzanalyse.“
Dr. Marlene Gottwald
Steinbeis Stiftung, Stuttgart
„UKC-Research ist ein faszinierendes Tool zur vergleichenden Unternehmens-Kompetenzanalyse. Die Anwendung ist einfach, intuitiv und effizient. Letzteres überzeugt mich als Researcher, der regelmäßig große Datenmengen auswertet, besonders. Aus methodischer Sicht setzt die Anwendung bei der Auswertung komplexer qualitativer Datenstrukturen Maßstäbe. UKC-Research öffnet vielfältigste Möglichkeiten bei der Begründung und Erschließung des Forschungsfeldes der vergleichenden Unternehmens-Kompetenzanalyse.“
Dr. Michael Ortiz
Steinbeis Stiftung, Stuttgart